Wir wollen Ihnen an dieser Stelle erklären, wie wir zu unseren Heilpflanzen kommen.
Größte Teile unserer Heilpflanzen werden an kraftvollen Plätzen in der Natur in Wildsammlung eingebracht.

Dabei wird darauf geachtet, dass immer nur soviel gepflückt wird, dass sich der  Platz an dem wir sammeln in seiner herkömmlichen Pflanzenvielfalt nicht reduziert. Das bedeutet, man hat viele verschiedene, fern ab von Überdüngung oder Straßenlärm geschützte Gebiete hier bei uns in den Allgäuer Bergen.
Wir besitzen auch einen kleinen Kräutergarten, direkt an unserem Haus, wo wir unseren Bedarf an Pflanzen wie z. B  Minze, Melisse, Salbei, Thymian, Beifuß, Alant, Lavendel, Eisenkraut, auch Gänsefingerkraut und Gundermann etc. abdecken können.
Alle gesammelten Heilkräuter werden schonend in einer Scheune getrocknet.
Es eignen sich nicht alle Pflanzen zum Trocknen, denn bei einigen verflüchtigen sich dabei wichtige Wirkstoffe (z. B. die Senfölglykoside des Bärlauchs u. v. m.).
Wichtig für uns ist, die Heilkräuter "zum richtigen Zeitpunkt" zu ernten, damit meint man den Moment, an dem die Pflanze die höchste Kraft hat.
Wie bei den verschiedenen Wirkungsebenen der Pflanzen bereits erwähnt, unterliegt jede Pflanze einem speziellen Prinzip. Dazu gehören auch die unterschiedlichen Planetenkräfte, die sich mit ihren Qualitäten in den Pflanzenteilen ausdrücken.
Jeder Planet hat seinen eigenen Monat und auch Wochentag (die Sonne, den Sonntag, der Mond den Montag…u.s.w.).Und so ist es enorm wichtig, eine Sonnenpflanze wie z. B. das Johanniskraut, nicht nur möglichst nahe am Vollmond zu sammeln, da so mehr aufsteigende Säfte, sprich mehr Wirkstoffe in der Pflanze sind, sondern gleichzeitig auf den Monat zu achten, was in unserem Beispiel von der Sommersonnwende, 21.6. bis zum August = Löwemonat wäre. Im besten Falle wäre es dazu noch ein Sonntag mit einigen heißen Sommertagen vorangehend , kurz vor Mittag.
Alle unsere Pflanzen unterliegen einer „schonenden Trocknung“, d. h. sie werden sorgfältig auf mit dünnem Baumwollstoff bespannte Holzrahmen ausgelegt und in unserer Tenne luftgetrocknet. Man erkennt einen sanften Tocknungsprozess daran, dass die Pflanzenteile weitgehend ihre ursprüngliche Farbe behalten.

Was passiert mit den subtilen Pflanzenkräften bei der Trocknung?
Alle Pflanzenkräfte verdichten sich bei der Trocknung (die Kräfte, bzw. die Schwingung hält sich ca. zwei Jahre, wenn die Pflanzenteile nur grob zerkleinert werden). Wenn die Pflanzenteile nun in Kombination mit Dinkel-, bzw. Hirsespelz gebracht werden, dann gibt dieses Material der speziellen Pflanzenschwingung den nötigen Raum, um sich über die gesamte Kissengröße, oder bei einer Matratzenauflage über die gesamte Bettgröße auszudehnen und so sanft über Nacht die nötige Harmonisierung zu bewirken.